Bürgerinformationssystem

Vorlage - CAL/0159/12  

 
 
Betreff: Festplatz Ober-Roden - Städtebauliches Konzept
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag CDU-Fraktion und AL/Grüne
Federführend:Steuerungsunterstützung Stadtverordnetenbüro   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie Vorberatung
12.06.2012 
10. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie ungeändert beschlossen   
Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss Vorberatung
14.06.2012 
14. öffentlichen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses ungeändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark Entscheidung
26.06.2012 
10. öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt/Begründung:

 

Überlegungen, zur Belebung der Ortskerne Veranstaltungen aller Art künftig dort durchzuführen, werden bezogen auf den Stadtteil Ober-Roden den vorhanden Festplatz am Ortsrand überflüssig machen.

 

Vor diesem Hintergrund sind Überlegungen anzustellen, wie dieses Areal - die Flächen zwischen der Rodau, der verlängerten Seligenstädter Straße, der Alfred-Delp-Straße und der Bahnlinie - zukünftig städtebaulich zu Nutzen ist.

 

Vorstellbar sind folgende städtebauliche Zielsetzungen für eine mögliche Nachverdichtung im Bestand:

 

·         Rückbau der versiegelten Fläche Festplatz Ober-Roden.

 

·         Rückgabe des Rodauufers an die Bevölkerung - Schaffen eines ausreichend breiten öffentlichen Raums südlich der Rodau als Verbindung in die freie Landschaft östlich von Ober-Roden – diese Flächen wären auch für Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen vorzusehen.

 

·         Fortsetzung der Renaturierung und Schaffung eines Rodauparks

 

·         Bildung eines zusammenhängenden Grundstückes im städtischen Eigentum als möglichen Standorten für soziale Einrichtungen (z. B. Betreutes Wohnen, Mehrgenerationen Wohnanlage)

 

·         Sicherung der „Wohnungsfernen Gärten“ oder alternativ Bereitstellung von Wohnbauflächen im hinteren Bereich der Liegenschaften Alfred-Delp-Straße 2 – 20

 

Fragen wie ökologische Auswirkungen, Auswirkungen auf das Kleinklima, Energieeffizienz, soziale Auswirkungen, Schaffen von Räumen für Begegnungen sowie Bürgerbeteiligung sind nach Auffassung der Antragsteller selbstverständlich frühzeitig und ausreichend öffentlich zu erörtern. Im besonderen Maße trifft dies bei Projekten zur Nachverdichtung im Bestand zu.

 

Soweit aus dieser Maßnahme Erlöse der Stadtkasse zufließen, sind diese vorrangig für die geplante und beschlossene weitere Aufwertung des Bereichs zwischen Kulturhalle und Bücherturm zu verwenden.

 

Studenten der entsprechenden Fachrichtungen könnten um die Erstellung eines städtebaulichen Entwurfes gebeten werden.


Beschlussvorschlag:

 

Der Magistrat wird beauftragt, für den Bereich des Festplatzes im Stadtteil Ober-Roden ein städtebauliches Konzept zur zu entwickeln.

 

Der Planbereich soll die Flächen zwischen der Rodau, der verlängerten Seligenstädter Straße, der Alfred-Delp-Straße und der Bahnlinie umfassen.

 

Städtebauliche Schwerpunkte für die beabsichtigte Nachverdichtung im Bestand sollen sein:

 

1.      Rückbau der versiegelten Fläche Festplatz Ober-Roden.

2.      Schaffen eines ausreichend breiten öffentlichen Raums entlang der Rodau (südlich) und entlang der Bahnlinie (Am Rosengarten bis Rodau) für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen

3.      Die Bildung eines zusammenhängenden Grundstückes als möglichen Standort für öffentliche Einrichtungen soll angestrebt werden (eventuell auch für Betreutes Wohnen, Mehrgenerationen Wohnanlage oder ähnliches)

4.      Sicherung der „Wohnungsfernen Gärten“ oder alternativ Bereitstellung von Wohnbauflächen im hinteren Bereich der Liegenschaften Alfred-Delp-Straße 2 – 20

 

Weitere Eckpunkte für die planerischen Überlegungen:

 

·         Eine dezentrale Energieversorgung (Blockheizkraftwerk) ist in Betracht zu ziehen.

 

·         Die Ausrichtung geplanter Gebäude soll die Nutzung von Sonnenenergie ermöglichen.

 

·         Die Wohnqualität der bisherigen Anwohner und Nutzer soll nicht unzumutbar beeinträchtigt werden – die von der Planung Betroffenen sind in die Überlegungen einzubeziehen.

 

·         Mögliche Auswirkungen auf das Stadtklima sind aufzuzeigen.

 

·         Es soll geprüft werden, ob Studenten der entsprechenden Fachrichtungen um die Erstellung eines städtebaulichen Entwurfes gebeten werden können.

 

·         Die Ergebnisse sollen bis Ende 2012 dem Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie vorgestellt werden.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Zustimmung:                                                        Ablehnung:                                          Enthaltung: