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Auszug - Gestaltung der natürlichen Mitte Rödermarks a) Antrag der CDU-Fraktion b) Änderungsantrag der FDP-Fraktion  

 
 
23. öffentliche Sitzung des Wirtschafts- und Bauausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Wirtschafts- und Bauausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 08.09.2004 Status: öffentlich
Zeit: 19:30 - 21:10 Anlass: ordentliche Sitzung
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis

a) Antrag der CDU-Fraktion

a) Antrag der CDU-Fraktion

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Wirtschaft vom 05.05.04 vorgestellte Ideen- und Entwicklungskonzept „Grüne Mitte“ findet grundsätzlich die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung. Bevor Planungen im Detail stattfinden bedarf es einer Festsetzung der Rahmenbedingungen für die natürliche Mitte Rödermarks. 

 

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat der Stadt Rödermark, die Umsetzung der vorliegenden Planungen für den Landschaftspark Grüne Mitte Rödermark mit folgenden Prioritäten vorzunehmen:

 

1.       Renaturierung der Rodau
Die Rodau soll als zentrales Element in ihrem gesamten Verlauf zwischen Ortsausgang Urbrach und Orteingang Ober-Roden renaturiert werden. Durch die natürliche Verbreiterung des Bachlaufes und Mäanderbildung soll gleichzeitig ein Hochwasserschutz erzielt werden.

 

2.       Grenze zur L 3097
Entlang der Landesstraße 3097 wird in Anlehnung der Planung die Grenze des Landschaftsparks in Form eines niedrigen Walls ausgebildet, der alleeartig bepflanzt wird.

 

3.   Zugänge, Parkplätze
Die Zugänge zur Grünen Mitte sollen planungsgemäß kenntlich gemacht werden. Der Magistrat wird außerdem beauftragt, Parkmöglichkeiten an den Zugängen auszuweisen bzw. bereits vorhandene zu nennen oder zu markieren.

 

4.   Wegenetz
Das Wegenetz soll schrittweise dem geplanten Zustand angenähert werden. Dazu sind Gespräche mit der Deutschen Bahn AG über die Querungen des Bahnkörpers aufzunehmen.

 

5.   Rödermarkring-Brücke
Durch Anpflanzung von schmalen Waldstreifen soll die Wirkung der Rampen der Rödermarkring-Brücke reduziert werden.

 

Elemente der Landschaftsplanung, die organisatorischer Art und ohne größere Kosten umsetzbar sind, wie z.B. die Möglichkeit einer Hochzeitsbaumreihe entlang des Heiligtenweges, sollen zeitnah umgesetzt bzw. angestoßen werden.

 


b) Änderungsantrag der FDP-Fraktion

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:

 

Neuer Punkt 1:

Die Planung des Landschaftsplanungsbüros Volg-Müller-Volg wird weitestgehend realisiert

 

Die Punkte 1 bis 5 des CDU Antrages bleiben erhalten.

 

Neuer Punkt 7:

Die Planung des Planungsbüros Volg-Müller-Volg wird nach Haushaltslage umgesetzt.

 

Neuer Punkt 8:

Der Magistrat begrüßt, erlaubt und fördert ein Sponsoring der Grünflächen, Wege, Bänke, Bäume etc.

Der Magistrat bietet Gartengestaltungsfirmen an, sich auf eigene Kosten gemäß dem Plan Volg-Müller-Volg Liegenschaften anzulegen, auf denen diese Firmen Ihre Leistungsfähigkeit präsentieren und auf sich aufmerksam machen können

Weiterhin führt der Magistrat Gespräche mit dem Gewerbeverein Rödermark, Vereinen und Verbänden mit dem Ziel möglichst vielfältige Sponsoringmöglichkeiten für die Grüne Mitte Rödermarks zu finden.

Zusätzlich ist in den Presseorganen darauf aufmerksam zu machen, dass die Möglichkeit eines Sponsorings auch für Privatpersonen besteht.

 

Neuer Punkt 9:

Der Magistrat führt Verhandlungen mit öffentlichen Trägern, Kreis, Land und Bund mit dem Ziel möglichst Fördergelder und Subventionen zur Realisierung der Grünen Mitte zu erhalten.

Nach Erläuterung der Antrages/Änderungsantrages und Diskussion wird abgestimmt:

Nach Erläuterung der Antrages/Änderungsantrages und Diskussion wird abgestimmt:

a)     Antrag der CDU-Fraktion

Beschlussfassung mit 4 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen empfohlen.

 

b)     Änderungsantrag der FDP-Fraktion

Ablehnung mit 5 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.